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Über JANIQUE

JANIQUE kam 2013 mit Mann und Katze nach Deutschland in den Taunus. Sie fand schnell  Kontakte zu regionalen Musikern und gründete 2017 das Projekt »Spirit of music« mit Sylvia Mel-André (Querflöte), Johannes André (Gitarre), Wolfgang Grüttner (Bass) und Igor Margolin (Percussion). Ihr neues Programm »Mondseele« ist eine musikalische Reise voller Emotionen in den Stilrichtungen EthnoPop und Rock. Hier spricht sie mit Wolfgang Grüttner über sich und ihre Musik.

JANIQUE im Interview

Wie kam die Musik in dein Leben und wie hat sie dich verändert?

Wolfgang Grüttner

Musiker und Freund

Ich habe bereits als Kind angefangen zu singen. Ich wollte schon damals unbedingt auf der Bühne stehen, denn ich bin in einer großen Familie aufgewachsen. Ich dachte bestimmt, man schenkt mir nicht genug Aufmerksamkeit und die Bühne sei ein guter Ersatz dafür.

JANIQUE

Kommst du aus einer musikalischen Familie?

Nein. Mein Vater war Lehrer und eigentlich gegen meine musikalischen und schauspielerischen Ambitionen, weil er meinte, das sei nicht so seriös und man könne davon nicht leben.

Wolltest du schon immer singen?

Hm, eigentlich wollte ich Schauspielerin werden. Ich habe zwar gesungen und das hat mir auch Spaß gemacht, aber ich habe nicht wirklich daran gedacht, Sängerin zu werden. Ich wollte aber auf jeden Fall etwas künstlerisches machen.

Wie kommst Du auf „Mondseele“?

Das ist einfach zu erklären: Janique ist ja mein Künstlername. Das ist die Koseform meines kasachischen Namens. Der ist Aizhan und bedeutet Mondseele.

Kannst du vielleicht etwas über die Songs erzählen, die in deinem Programm enthalten sind?

Meine Lieder sind eng mit meinen Erfahrungen, mit Ereignissen und meinem Leben verbunden. Jedes Lied bedeutet etwas Besonderes für mich. Ich singe auch Cover-Songs, aber die interpretiere ich immer neu.

Du singst auch in mehreren Sprachen?

Ja genau, denn ich bin multikulturell aufgewachsen. Ich bin in Kasachstan geboren, habe 12 Jahre in Moskau gelebt und jetzt lebe ich in Deutschland. 
Musik verbindet und deshalb muss man auch nicht alles verstehen. 
Man muss die Musik vor allem fühlen. Ich singe in kasachisch, russisch, englisch und deutsch.

Deine Lieder haben viel mit Gefühlen zu tun. Möchtest du auch die Gefühle deiner Zuhörer ansprechen, dass bei ihnen vielleicht etwas in Schwung oder Bewegung kommt?

Ja, das ist überhaupt das Allerwichtigste für mich. Einfach, dass Gefühle und Emotionen, die ich erlebt habe auch auf die Zuhörer übergehen und sie diese mit mir teilen können.

Du hast 12 Jahre in Moskau gelebt, wie hat dich diese Zeit musikalisch geprägt?

Moskau ist eine meiner Lieblingsstädte. Moskau ist ein riesiges kreatives Zentrum, in dem ich viele Künstler getroffen und mit ihnen auch Aufnahmen gemacht habe. Diese Lieder habe ich in mein Programm aufgenommen. Damals in Moskau habe ich mich endgültig entschieden Sängerin zu werden und konnte dann auch mit hervorragenden Musikern und musikalischen Arrangeuren zusammen arbeiten. Sie haben großen Einfluss auf meine Musik gehabt, wofür ich heute sehr dankbar bin.

Du hast heute noch guten Kontakt zu russischen Musikern?

Ja genau. Alexandr Lev-Konovalov ist mittlerweile auch ein guter Freund und wohnt jetzt in Los Angeles. Wir haben zusammen an meiner ersten Studio-Aufnahme gearbeitet.

Jetzt lebst du in Deutschland. Wie wirkt sich das auf deine musikalische Qualität aus? Hier gibt es ja auch eine ganz andere Kultur.

Ja, ich bin dankbar hier zu sein. Ich habe in meinem Leben auch scheinbar die richtigen Menschen an meiner Seite gehabt. Ich habe bereits Aufnahmen im Limburger Musik- und Tonstudio gemacht. Es gefällt mir, dass sie eigene Interpretationen erschaffen. Sie haben einige meiner Arbeiten nochmal neu interpretiert. Das Ergebnis war eine völlig neues Stück. Ich höre meine Lieder so noch einmal von einer anderen Seite. Das ist sehr spannend und eine für mich auch sehr wichtige Erfahrung.

Wie sehen deine weiteren musikalischen Pläne aus?

Ich habe immer große Pläne. Jetzt haben wir erstmal unser Konzert in Koblenz, und in Zukunft – wer weiß …

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